Die Entstehung von Asernes Havn
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Die Entstehung von Asernes Havn
   

Weit im Norden von Blockminers, dort, wo das Belarische Meer tief in die Landmassen greift, erheben sich die Belerian-øerne (Belarische Inseln). Nebel, Wind und salzige Luft prägen diese See. Raue Bedingungen auf dem Wasser, doch buntes und fruchtbares Land für jene, die das Meer zu lesen verstehen.

Die ersten Siedler fanden die Inseln nach einer langen Fahrt gen Norden. Nicht Eis hielt sie auf, sondern wechselhafte Winde und tückische Strömungen. Als sie schließlich in einer geschützten Bucht landeten, fanden sie ruhiges Wasser, Fisch in Fülle, Wiesen voller Blumen und Holz, das die Strömungen aus fernen Ländern herangetragen hatten. Sie blieben.
In der ersten Nacht entzündeten sie Feuer am Strand, nicht aus Not, sondern als Zeichen. Der Rauch stieg ruhig auf, und das Meer blieb still. Die Seher deuteten es als Segen Njörds: ein Ort für jene, die zwischen Land und Wasser leben wollten. So erhielt die Bucht ihren Namen: Asernes Havn, der Hafen der Asen.

Aus Treibholz und Stein entstand das erste Langhaus, gefolgt von Stegen und Werkstätten. Fischer, Schiffsbauer und Krieger ließen sich nieder, und die Insel wurde zum Knotenpunkt der Belerian-øerne. Der Handel florierte. Als die Insel zu klein wurden, siedelte man weiter nach Norden auf das Festland des Beelarischen Meeres. Daraus entstand später Belerian, die Stadt aus Holz und Stein, bewacht vom Allvater Odin.

Doch Asernes Havn blieb, was es immer war:
ein heiliger Ort zwischen Meer und Land,
bewacht von Njörd, getragen vom Wind und genährt vom Feuer.

                                         
   


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